OBERFRÄNKISCHE SCHACHTAGE 2012

03.-06.01.2012 - Frankenakademie Schney


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SCHNEY 2012 - NEWSLETTER 5
Sonderausgabe zu den oberfränkischen Schachtagen
7. Januar 2012
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E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
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Liebe Schachfreunde,

die oberfränkischen Schachtage 2012 sind Geschichte. Sie haben - alle Turniere zusammengerechnet - 215 Spieler an die Bretter gebracht, davon allein 122 im Normalschach. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, die die Organisatoren des Schachbezirks Oberfranken besonders freut. Die Meister der Erwachsenen heißen Klaus Beier (SK Michaelau) im Turnierschach und Sebastian Dietze (SC Höchstadt) im Blitzschach. Hinzu kommen nicht weniger als 13 Jugend-Champions. Herzlichen Glückwunsch Euch allen - und auf Wiedersehen in Schney 2013!

GRÖSSTER ERFOLG FÜR KLAUS BEIER
In der "Hall of Fame" der oberfränkischen Meister hat sich Klaus Beier vom Schachklub Michelau zum ersten Mal verewigt. Der 55-Jährige setzte sich nach sieben Runden gegen starke Konkurrenz durch. Vor allem die ersten fünf Partien, die er allesamt gewann, verschafften ihm ein gutes Polster, das ihm zum Titelgewinn verhalf. Am Ende wurde es noch mal spannend: Entgegen vieler Erwartungen spielten die Führenden Beier und Sebastian Dietze (SC Höchstadt) in der Finalrunde beide Unentschieden - so kam es wieder einmal zum Entscheid nach Buchholz-Wertung. Und da hatte der Michelauer, der 5,5 Punkte auf dem Konto hatte, um eineinhalb Zähler die Nase vorn. Herzlichen Glückwunsch an den Lokalmatadoren, der mit dem Gewinn des Karl-Heinz-Hein-Wanderpokals seinen bisher größten Erfolg feiert! Kleiner Trost für Sebastian Dietze: Er kann den Meister zur bayerischen Meisterschaft begleiten.

SEBASTIAN DIETZE WIRD BLITZ-KÖNIG AUF SCHLOSS SCHNEY
Fast verdoppelt hat sich die Teilnehmerzahl bei der Blitz-Einzelmeisterschaft im Vergleich zum Vorjahr. Von 20 stieg sie auf 38. Sieger wurde einer, der spätestens nach den drei Gaudi-Blitzturnieren als Topfavorit auf den Titel galt: Sebastian Dietze vom SC Höchstadt/Aisch. Dem 33-Jährigen saßen in harten und nervenzehrenden 26 Runden unter anderem der Titelverteidiger Kurt-Georg Breithut (Kronacher SK) und der Fide-Meister Gerald Löw (TSV Bindlach-Aktionär) im Nacken - beide bestens ausgeruht, da sie an der Turnierschach-Meisterschaft nicht teilgenommen hatten. Dennoch gelang es Sebastian, sich einen halben Punkt vor ihnen an die Spitze zu setzen. Das ist aller Ehren wert - und mehr als nur eine Entschädigung für den zweiten Platz nach einem Foto-Finish im Normalschach. Im Gaudi-Blitz hatte er übrigens zwei von drei Turnieren für sich entschieden; beim dritten wurde er Zweiter...

SCHREPFER UND ZEIDLER HOLEN BLITZTITEL IN DEN "HÖCHSTEN" JUGENDKLASSEN
Im Normalschach wurde Jonas Zeidler (FC Marktleuthen) unter nur drei U18-Spielern Vize-Meister hinter dem überragenden Benjamin Opitz (TSV Bindlach-Aktionär). Allerdings qualifizierte er sich damit für die bayerische Meisterschaft - und setzte außerdem im Meisterturnier der Erwachsenen Akzente und holte vier Punkte. Im Blitzen blieb Jonas in seiner leider dünn besetzten Altersklasse unangefochten und sicherte sich den oberfränkischen Meistertitel. Da es auf bayerischer Ebene auch eine U20-Meisterschaft gibt, wurde auch für dieses Turnier ein Qualifikant ermittelt: Maximilian Schrepfer (SC BVamberg) war hier der Titelträger.

LUKAS SCHULZ GEWINNT DIE U16 - VIZE-TITEL HART UMKÄMPFT
Am Ende stand in der U16 doch der Favorit ganz oben - Lukas Schulz (SC Höchstadt) wurde dank eines Sieges in der letzten Runde oberfränkischer Meister. Die Konkurrenz blieb einen halben Punkt zurück; gleich drei Spieler kamen auf fünf Punkte. Das bedeutete: Über den Titel des Vizemeisters - der einen Platz bei der "Bayerischen" bedeutet - entschied die Buchholz-Wertung. Und da hatte Leon Bauer relativ deutlich die Nase vorn; ihn und seinen Verein SV Neustadt bei Coburg wird's freuen.
Im Blitzen musste Lukas Schulz einem anderen den Vortritt lassen. René Stingl (SV Thiersheim) landete einen halben Punkt vor ihm und gewann übrigens auch das komplette U20-bis-U14-Turnier. René war im Normalschach als Kreismeister der Erwachsenen im Meisterturnier der "Großen" angetreten. Dort setzte er das eine oder andere Ausrufezeichen, verlor nur eine Partie (gegen Vizemeister Dietze) und kam auf mehr als 50 Prozent. Allen Respekt! Nur nebenbei sei angemerkt (und ich weiß, dass mir Karlo das nicht krumm nimmt), dass René damit schon in jungen Jahren seinen Vater übertrifft, der ein paar Mal mit weniger Erfolg im Meisterturnier antrat.

DRAMATISCHE ENTSCHEIDUNG IN DER U14 - ZUGUNSTEN VON ALEXNADER MÖNIUS
Nichts für schwache Nerven war das Finale der U14. Alexander Mönius (SC Höchstadt) stürzte in der letzten Runde den bis dahin Führenden, Timo Hertel (ASV Rehau). Timo wandelte somit nicht auf den Spuren seines Bruders Jan, der den U12-Titel geholt hatte. Er fiel auf Platz drei zurück. Nach vorne spielte sich Emil Aliyev (PTSV-SK Hof) durch einen Erfolg im Vereinsduell gegen Hassan Khalife. Somit kamen Alexander und Emil gleichauf mit 5,5 Punkten ins Ziel. Einmal mehr ein Fall für die Buchholz-Wertung - und da lag Mönius ein halbes Pünktchen vorne. Dennoch wird ihn Aliyev zur bayerischen Meisterschaft begleiten.
Ein anderes Bild bot sich im Blitzturnier: Da hatte Emil Aliyev die "Buchholz" auf seiner Seite. Er erreichte zwar die selbe Punktzahl wie Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf) - aber in der Zusatzwertung war er deutlich besser.

SCHNEY-SPLITTER
Heute gibt's den letzten Newsletter zu den oberfränkischen Schachtagen - und damit zum letzten Mal die mit Recht so beliebten Splitter aus Schney:
- Schade: Zwei Spieler fanden zur letzten Runde nicht den Weg an die Bretter im Erwachsenen-Turnier. Neben kampflosen Niederlagen drohen ihnen Maßnahmen nach der Turnierordnung, die die "nicht ordnungsgemäße Beendigung eines Turniers" regelt.
- Elektriker im Einsatz: Jan Trinkwalter stellte seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Mit Hilfe eines Lötkolbens brachte er drei DGT-Uhren wieder in Gang.
- Zwei gegen einen: Christoph Kastner und Jan Trinkwalter - die Schiris der U12 - baten Tom Carl zum Blitz-Duell. Der Bezirksvorsitzende unterlag mit 0:2.
- Regelkunde, zum Letzten: "Habe ich schon 40 Züge?", lautet die häufig gestellte Masterfrage an die Schiedsrichter dieser Schach-Welt. "Was soll man auf diese überflüssigste der überflüssigen Fragen nur antworten?", überlegt sich Ingo Thorn - und hat stets eine Standard-Antwort parat: "Woher soll ich das wissen?!" Wenn ein Spieler dann nochmals nachhakt und feststellt "Wieso, Sie schreiben doch mit?", geht dies völlig ins Leere. Denn die Fide-Regeln sprechen auch hier eine klare Sprache: Der Schiedsrichter gibt die Anzahl der Züge nicht bekannt.
- Partien-Eingabe im Duett: Wolfgang Siegert war sehr froh, dass er diesmal bei der Eingabe der Partien (U14, U16, Erwachsene komplett!) nicht allein blieb. Reiner Schulz griff zur Unterstützung in die Tasten und an die Maus. Selbstverständlich sind kurz nach Turnierende schon alle Partien in PGN verfügbar.
- Blitzschnell war auch Olaf Knauer, seines Zeichens Wertungsbeauftragter im Schachbezirk. Kurz nach der letzten Partie präsentierte er schon die vorläufige DWZ-Auswertung im Internet. Ein interessanter Aspekt von vielen: Sensationsmann Benjamin Opitz (TSV Bindlach-Aktionär) hat jetzt seine erste DWZ - und die liegt gleich über 2000!
--> DWZ-Seiten: http://www.sk-weidhausen1989.de/DWZ_Oberfranken/DWZ_Oberfranken.html

GROSSER DANK AN ALLE ORGANISATOREN UND HELFER!
Damit das Großereignis Schney funktioniert, müssen zahlreiche Zahnrädchen ineinandergreifen. Der herzliche Dank des Schachbezirks Oberfranken geht daher an die zahlreichen ehrenamtlichen (!!) Organisatoren und Helfer, ohne die die oberfränkischen Schachtage in dieser Form nicht möglich wären. Ich will sie zum Abschluss mit ihrem jeweiligen (Haupt-)Aufgabenbereichen auflisten - in der Hoffnung, nach bestem Wissen und Gewissen niemanden zu vergessen:
--> Ingo Thorn: Hauptschiedsrichter für das Erwachsenen-Turnier
--> Klaus Steffan: u.a. Cheforganisator, Webmaster, Medienarbeit
--> Tom Carl: u.a. Organisation vor Ort, Turnierleitung
--> Wolfgang Siegert: u.a. Partieneingabe, Turnierleitung
--> Reiner Schulz: u.a. Turnierleitung, Partieneingabe
--> Jan Trinkwalter: "Elektriker" für Uhren, Turnierleitung
--> Christoph Kastner: Turnierleitung
--> Herbert Hempfling: Turnierleitung
--> Olaf Knauer: Turnierleitung
--> Eugen Jahnke: Finanzen
--> Alvin Krämer: BVO-Homepage, Mitglieder-Check
--> Jan Fischer: Newsletter
 

Sollte ich jemanden vergessen haben - Asche auf mein Haupt! Und: Teilt mir bitte per E-Mail mit, wen ich nicht erwähnt habe. Dann lässt sich das in einem Nachtrag noch korrigieren.

 

 

SCHNEY 2012 - NEWSLETTER 4
Sonderausgabe zu den oberfränkischen Schachtagen
5. Januar 2012
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E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
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Liebe Schachfreunde,

so schnell kann's gehen: Sieben von 15 oberfränkischen Meistertiteln sind bereits vergeben. Als da wären: U8, U10 und U12, jeweils Normalschach und Blitz, dazu U18-Normalschach. Morgen - am Finaltag in Schney - folgen noch: Erwachsene, U16, U14, jeweils Normal und Blitz, U20-Blitz und U18-Blitz.
Und über all das könnt Ihr Euch stets topaktuell im Internet informieren:

KOPF-AN-KOPF-DUELL ZWISCHEN BEIER UND DIETZE
Nach fünf Siegen hat Klaus Beier (SK Michelau) in Runde sechs seine erste Niederlage kassiert: Der Topgesetzte Sebastian Dietze (SC Höchstadt) bezwang den Lokalmatadoren und zog mit ihm gleich. Die Ausgangsposition vor der letzten Runde ist für Kiebitze ideal, für die Beteiligten nicht gerade bequem. Beier und Dietze müssen zwingend auf Sieg spielen; ein Remis wird ihnen mit gewisser Wahrscheinlichkeit nicht zum Titelgewinn reichen. Insofern ist die Prognose des Bezirksvorsitzenden Tom Carl durchaus realistisch: "Der oberfränkische Einzelmeister wird heuer erstmals sechs Zähler auf dem Konto haben!" Im Bereich des Möglichen ist auch ein erneuter Buchholz-Entscheid. Neben Beier und Dietze kommen als Meister auch Edgar Stauch (Kronacher SK), Hans Scherbel (FC Nordhalben) und sogar der Sensationsmann Benjamin Opitz(TSV Bindlach-Aktionär) in Frage.
Der 16-Jährige, der ohne ELO und ohne DWZ ins Rennen gegangen ist, wurde auf Anhieb überlegener Meister der U18. Eine Platzierung von Opitz auf einem Qualifikations-Rang für die bayerische Meisterschaft würde die Organisatoren durchaus etwas in Verlegenheit bringen: Denn eigentlich ist Benjamin ja für die U18 gemeldet, die wiederum nur bei den Erwachsenen spielt, weil nicht genug Spieler für diese Altersklasse zusammenkamen...

LUKAS SCHULZ UND LEON BAUER EXAKT GLEICHAUF
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen erlebt auch die U16: Lukas Schulz (SC Höchstadt) und Leon Bauer (SV Neustadt b. Coburg) sind nach sechs Runden exakt punktgleich - sogar nach Buchholz. Gewinnen beide ihre Abschlusspartien, wird die Titelvergabe zum Rechenexempel. Nur eines ist sicher: Lukas und Leon fehlt jeweils noch ein Sieg, um das Ticket für die "Bayerische" zu lösen.

TIMO HERTEL VOR DEM GROSSEN WURF
Der Oberfranken-Meister der U14 heißt Timo Hertel (ASV Rehau) oder Emil Aliyev (PTSV-SK Hof) oder Alexander Mönius (SC Höchstadt). Der Rehauer hat dabei alle Trümpfe in der Hand: Mit einem halben Punkt Vorsprung liegt er an der Spitze, mit einem Sieg gegen Mönius kann er alles klar machen. Ein Remis reicht Timo nur dann sicher zum Titel, wenn Emil im Vereinsduell gegen Hassan Khalife nicht gewinnt. Ansonsten könnte es auch hier zum Foto-Finish kommen - und die Buchholz-Wertung müsste entscheiden. Übrigens: Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf) ist nach gutem Start zurückgefallen und kann "nur noch" bei bestimmten Konstellationen auf Platz zwei hoffen.

JAN HERTEL HAT'S SCHON GESCHAFFT
Jan Hertel hat es seinem Bruder schon vorgemacht, wie man Meister wird: Mit sechs Punkten gewann er ungeschlagen und souverän den U12-Titel. Vize-Meister im größten Jugend-Feld (30 Teilnehmer) wurde Pablo Wolf (SC Bamberg). Die kontinuerliche Nachwuchsarbeit des ASV Rehau - von einem Trainerteam um Ulrich Hertel - trägt nun reiche Früchte. Auch beim Schulschach haben die Hertel-Brüder und zwei weitere Rehauer schon zum oberfränkischen Meistertitel des Walter-Gropius-Gymnasiums Selb beigetragen.

TITEL BEI DEN KLEINSTEN GEHEN NACH SEUBELSDORF
Insider wird's nicht überraschen, die Verantwortlichen des SV Seubelsdorf um den rührigen Matthias Bergmann wird's umso mehr freuen: Die oberfränkischen Meister der U10 und der U8 kommen aus der Talentschmiede Seubelsdorf! Daniel Wiemann, Titelträger der U10, und Tobias Kolb, der mit Abstand Beste der U8, haben dabei eine echte Energieleistung vollbracht. Noch kurz dem Jahreswechsel vertraten sie ihren Verein bei der deutschen Vereins-Meisterschaft der U12. Nach nur wenigen Tagen Pause zeigten sie in Schney tolles Schach. Daniel gelang sogar das Kunststück, alle sieben Partien für sich zu entscheiden.

JUNGE BLITZER MACHEN DAS DOUBLE PERFEKT
Ein weiteres Kapitel aus der Seubelsdorfer Erfolgsgeschichte schrieben Daniel Wiemann und Tobias Kolb im Blitzturnier. Nach den Normalschach-Titeln der U10 und U8 holten sie hier das seltene Double. Hut ab vor so schönen Erfolgen in so jungen Jahren!
In der U12 blieb hingegen das Double aus. Patrick Khalife (PTSV-SK Hof) hieß der überlegene Meister. Jan Hertel wird seinen zweiten Platz vermutlich locker wegstecken - die Meisterschaft im Normalschach ist doch noch ein Stückchen höher zu bewerten als der Sieg im Blitzen.

DIETZE GEHT ALS TITELFAVORIT IM BLITZEN AN DEN START
Sebastian Dietze (SC Höchstadt) geht es wie dem FC Bayern München: Er ist noch in drei Wettbewerben im Rennen. Im Turnierschach entscheidet sich in der letzten Runde, ob der 33-Jährige die Meisterschaft holt. In der Bezirksoberliga ist er mit dem SC Höchstadt "Herbstmeister" nach vier Runden. Und in der morgigen Blitzmeisterschaft geht Sebastian als Favorit ins Rennen. Wie stark er (auch) im Blitzen ist, bewies er bereits in den drei Gaudi-Blitzturnieren. Die Turniere eins und zwei gewann er, und erste Zwischenstände von Turnier Nummer drei (das gerade während des Entstehens dieses Newsletters läuft) sehen Dietze ebenfalls an der Spitze.
Aber, natürlich, reisen morgen bis 15 Uhr die besten Blitzer Oberfrankens nach Schney an. Einige von ihnen haben nicht sieben harte Runden in den Knochen und Köpfen und können entsprechend befreit aufspielen. Man darf gespannt sein, wie der Tag des Sebastian Dietze morgen verläuft...

SCHNEY-SPLITTER
Tom Carl, Klaus Steffan und Ingo Thorn sind die eifrigen Splitter-Lieferanten, die mir auch heute wieder aus Schney gemailt haben...
- Geistlicher Beistand: Pfarrer Grömer aus Bindlach betreut vier Jugendliche der "Aktionäre".
- Verschlafene Partie: Ein junger Mann aus der U12 kam nicht rechtzeitig aus dem Bett. Auch die Toleranzzeit für ihn lief ab - damit hatte er die Partie kampflos verloren.
- "Warum dreimal Schwarz hintereinander?" Die Frage hat uns in den gestrigen Splittern beschäftigt und so manchem sicher Kopfzerbrechen bereitet. Die Auflösung: Da der Spieler die Frage in Runde vier stellte, war er im Irrtum. Vielleicht hatte er in den Partien zuvor einige "schwarze Momente", deshalb nahm er an, dass er dreimal hintereinander die schwarzen Steine führte...
- Und wieder eine Frage, diesmal von einem Zuschauer, der mitten im Turniersaal stand: "Wird hier drin noch gespielt?" Die deutliche Antwort des Hauptschiedsrichters Ingo Thorn: "Raus!!!" Ergänzender Kommentar von Ingo per E-Mail: "Steht zwar so nicht im Original der Fide-Regeln, aber wirkt!"
- Raus mussten auch die Eltern und Betreuer in der U12: Durch die beengten Verhältnisse im Spielsaal war einfach nicht genug Platz für Kiebitze. "Die meisten haben dafür Verständnis", berichtet Klaus Steffan. Auf bayerischen und deutschen Meisterschaften ist es übrigens Gang und Gäbe, dass bei den jüngeren Altersklassen die Betreuer draußen bleiben müssen. Nochmal Klaus Steffan: "Richtig ist, was für die Kiddis gut ist."
- Ein "blaues Wunder" erlebte Klaus Beier in seiner Morgen-Partie gegen Stefan Wunder: Nach sieben Zügen hatte er bereits erfolglos Remis geboten. Später stellte Wunder dann einzügig eine Figur ein...
- Ein bisschen Regelkunde von Ingo Thorn: "Das Spielformular darf man dann vom Gegner haben, wenn man am Zug ist. Und man darf nur zwei Halbzüge bei der Notation im Rückstand sein." Zwei Schachfreunde, denen diese Regel offensichtlich nicht geläufig war, haben eine Einladung zum nächsten Turnierleiter-Lehrgang gewonnen, "da der Schiedsrichter sich das ansehen musste", wie Ingo schreibt. Den beiden sollte klar sein: Leiter dieses Lehrgangs ist kein Geringerer als Ingo Thorn. Man sieht sich immer zweimal im Leben...
- Wintergewitter in Schney: Tatsächlich gab es einen Teilnehmer, der sich (ernsthaft??) über den Lärm durch den Donner beschwerte. Trockener Konter des Hauptschiedsrichters: "Für äußere Witterungseinflüsse ist der Veranstalter nicht verantwortlich."
- Newsletter-Leser und zahllose Kiebitze vor Ort verfolgen gebannt das Kult-Blitz-Duell zwischen Tom Carl und Klaus Steffan. Gestern Abend und heute setzte sich der Bezirkvorsitzende erstmals deutlich ab. Er führt nunmehr mit 8,5:5,5. Die endgültige Entscheidung fällt am Freitagvormittag. Dann wird Klaus Steffan nochmals alles unternehmen, um - wie im Vorjahr (13:13) - zumindest wieder zum Ausgleich zu kommen...

VON SCHNEY ZUM NEUJAHRSOPEN NACH WINDHEIM
Ein Event jagt das nächste: Nach den oberfränkischen Schachtagen folgt nahtlos der nächste Höhepunkt. Am Samstag, 7. Januar, geht in Windheim das 29. Neujahrs-Open über die Bühne. Das traditionsreiche Schnellschachturnier wird sicher wieder hochkarätig besetzt sein. Das sollte sich niemand entgehen lassen!

Der nächste Newsletter aus Schney mit der kompletten Zusammenfassung der Schachtage erscheint am Samstag!

SCHNEY 2012 - NEWSLETTER 3
Sonderausgabe zu den oberfränkischen Schachtagen
4. Januar 2012
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E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
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Liebe Schachfreunde,

Halbzeit bei den Schachtagen! Noch ist keiner von 15 oberfränkischen Meistertiteln endgültig vergeben. Das wird sich morgen ändern: Dann beenden die Altersklassen U12, U10 und U8 ihre Turniere im Normal- und Blitzschach. Und mit einem Schlag haben wir sechs frisch gebackene Oberfranken-Meister. Der Rest folgt dann am Finaltag 6. Januar...

KLAUS BEIER BLEIBT UNANFOCHTEN
Einer der Lokalmatadoren schickt sich an, die Meisterschaft der Erwachsenen zu holen: Während die Konkurrenz schon den einen oder anderen halben Punkt abgegeben hat, zieht Klaus Beier (SK Michelau) an der Spitze einsam seine Kreise. Vier Runden, vier Siege - das ist die makellose Bilanz für die Nummer 4 der Setzliste. Der Rest des Feldes hechelt da schon einen Zähler hinterher. Sage und schreibe zehn Spieler mit drei Punkten lauern auf einen Ausrutscher Beiers. Zu den Verfolgern gehören unter anderem André Wilfert, Topgesetzter Sebastian Dietze, Stefan Wunder und Edgar Stauch, die vor dem Turnier allesamt zum engeren Kreis der Favoriten zählten. Stefan Wunder (FC Nordhalben) ist in Runde 5 morgen Vormittag der nächste, der versuchen wird, Beier vom Platz an der Sonne zur vertreiben.
Einer der "Drei-Punkter" ist überraschend ein junger Mann vom TSV Bindlach-Aktionär, der sich als einziger Spieler ohne DWZ auf Platz 46 der Setzliste einreihen musste. Benjamin Opitz, Jahrgang 1995, ist plötzlich auf dem besten Weg zum U18-Titel. Man hätte es eigentlich ahnen können, dass Benjamin stark aufspielen wird: Beim Zweitligisten Bindlach hat er zahlreiche starke Trainer zur Auswahl... Apropos die Jugend: Turnierbeobachter und Gegner zeigen sich gleichermaßen beeindruckt, wie der 15-jährige René Stingl (SV Thiersheim) im Meisterturnier aufspielt. Schon manchen vermeintlich Stärkeren hat er in Verlegenheit gebracht; bisher kommt er auf eine achtbare 50-Prozent-Bilanz.

VIEL SPANNUNG IN DEN JUGENDKLASSEN
In der U16 führt Lukas Schulz (SC Höchstadt) mit einem halben Punkt Vorsprung. Spielt der Topgesetzte weiter so überzeugend, wird nur im Kampf um Platz 2 - der bekanntlich auch zur Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft berechtigt - Spannung aufkommen.
Die U14 hat hingegen einen neuen Spitzenreiter. Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf) unterlag Emil Aliyev (PTSV-SK Hof), der wiederum eine Niederlage gegen Timo Hertel (ASV Rehau) kassierte. Timo, Sohn des Rehauer Jugendtrainers Uli Hertel, nimmt nun mit 100 Prozent der Punkte Platz eins ein und bekommt es mit Aliyev zu tun.
Noch keine Klarheit herrscht in der U12: Fünf von insgesamt 30 Spielern sind mit zwei Punkten aus zwei Runden aus den Startlöchern gekommen. Klar ist nur, dass es hier eine deutliche Steigerung um elf Teilnehmer im Vergleich zu 2011 gegeben hat.
Fünf Runden haben bereits die Kleinsten zurückgelegt. Und nach momentanem Stand würden alle zwei Titel nach Seubelsdorf gehen: Daniel Wiemann liegt äußerst souverän an der Spitze der 20 (Vorjahr: 15) Spieler, und der siebenjährige Tobias Kolb ist bislang der beste U8-Teilnehmer. Übrigens: Jüngster Teilnehmer in Schney ist Vanessa Wiemann (SV Seubelsdorf), Jahrgang 2005. Damit ist sie exakt 60 Jahre jünger als der Routinier der Schachtage, Franz Geisensetter (SG Sonneberg).

SEBASTIAN DIETZE DOMINIERT DAS ERSTE GAUDI-BLITZ
24 Spieler hatten nach dem ersten Schachtag noch nicht genug: Sie blitzten 15 Runden "just for fun". Einer war dabei nicht zu schlagen - Sebastian Dietze (SC Höchstadt) siegte souverän mit zwei Punkte Vorsprung. Das lässt eine Schlussfolgerung zu: Wenn Sebastian nicht den Normalschach-Titel gewinnen sollte, hat er beste Chancen, den Blitzschach-Titel zu erringen. Heute Abend läuft Gaudi-Blitz Nummer 2, der dritte und letzte Wettbewerb startet morgen Abend gegen 20 Uhr. Am Freitag wird auch geblitzt, und zwar ganz "ernst": Dann geht es um Blitz-Kronen der Erwachsenen und der Jugend U20 bis U14.

SCHNEY-SPLITTER
Auch im Lauf des heutigen Tages habe ich wieder einige E-Mails erhalten, die von kleinen und großen Begebenheiten aus Schney berichten...
- Frage eines Spielers an Hauptschiedsrichter Ingo Thorn: "Warum habe ich schon zum dritten Mal hintereinander Schwarz?" Antwort: "Ich mach' die Auslosung nicht, ich pass' hier nur auf!"
- Echte Rarität am Spitzenbrett: Drei Bauern auf einer Linie gab es im Duell Beier - Urytskyy zu bewundern.
- Und wieder grüßt das Handy: Das Mobiltelefon von Wolfgang Hornung (TV Hallstadt) klingelte während der Partie. Ihn traf die ganze Härte der Fide-Regeln - die sofortige Niederlage.
- Mit exakt 50 "Kleinen" sind auch weitere Turnierleiter in Schney eingetroffen: Olaf Knauer, Herbert Hempfling, Christoph Kastner und Jan Trinkwalter. Letzterer stellte gleich seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis - als Elektriker für die DGT-Uhren. Klaus Steffan dazu: "Der Lötkolben ist auch schon eingetroffen."
- Ein wichtiges Utensil fehlte diesmal in Schney - zumindest zunächst. Klaus Steffans Schachglocke ertönte in den ersten Runden nicht. Wolfgang Siegert sponserte spontan eine neue Glocke, die fortan wieder die Runden einläutet.
- Das kultige Blitz-Duell zwischen Klaus Steffan und Tom Carl ging weiter. Diesmal hatte der Bezirksvorsitzende die Nase vorn; in der Gesamtwertung führt er mit 4:3.
- Glückwünsche aus Frankreich: Johannes Wenzel, ehemaliger Spieler des Schachklubs 1892 Hof, gratuliert per E-Mail dem frisch gebackenen Träger des Ludwig-Schirner-Ehrenpreises: "Das freut mich für unseren 'Wilferts Peter' - eine exzellente Wahl!" Wenzel lebt mittlerweile in der französischen Provinz Touraine.
- An dieser Stelle herzlichen Dank an die eifrigen Splitter-Lieferanten!

 

SCHNEY 2012 - NEWSLETTER 2

Sonderausgabe zu den oberfränkischen Schachtagen 3. Januar 2012
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E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
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Liebe Schachfreunde,

die oberfränkischen Schachtage 2012 sind eröffnet! Und sie begannen mit einer hohen Ehrung: Peter Wilfert erhielt den Ludwig-Schirner-Ehrenpreis.

MEISTERTURNIER STARTET MIT ÜBERRASCHUNGEN Nach zwei Runden sucht man die Titelfavoriten der Erwachsenen auf den ersten Plätzen vergebens.
- Titelverteidiger Igor Shashkin (PTSV-SK Hof): Remis in Runde eins, Niederlage in Runde 2 - Platz 36 (von 46).
- Vorjahres-Vize Alexander Niemetz (SC Hollfeld): zwei Niederlagen (gegen die beiden aktuellen Erstplatzierten) - Platz 43.
- Nummer 1 der Setzliste Sebastian Dietze (SC Höchstadt): zwei Remis, u.a. im Vereinsduell gegen Schwarzmann - Platz 21.
So waren es andere, die (positiv) aufhorchen ließen: An der Spitze stehen die Nummern 4, 26 und 30 der Setzliste; davon zwei Spieler mit "Heimvorteil". Klaus Beier, Markus-Peter Häggberg (beide SK Michaelau) und Reinhard Eckl (SC Bamberg) haben als einzige die weiße Weste behalten.
Besonderheit: Die U18 spielt im Erwachsenen-Turnier mit, das so mit 46 Teilnehmern eine glänzende Zahl erreicht (Vorjahr: 32). Denn für die Königsklasse der Jugend hatten nur drei Spieler (Vorjahr: 6) gemeldet. Zwar gibt es noch zwei weitere Jugendliche im Feld - aber die wollen in die Erwachsenen-Wertung. Einem von ihnen - René Stingl (SV Thiersheim) - gelang das Kunststück, bei der Erwachsenen-Meisterschaft im Schachkreis Marktredwitz/Stiftland den Titel zu holen. Der andere - Tobias Becker (Kronacher SK) - traf gleich in Runde zwei auf U18-Favorit Jonas Zeidler (FC Marktleuthen) und gewann. Prognose: Durch die Integration des U18-Turniers in die Erwachsenen-Meisterschaft werden hier die Karten neu gemischt; alle drei U18-Spieler haben Titel-Chancen.

FAVORITEN IN DER U16 UND U14 BISHER SOUVERÄN Lukas Schulz (SC Höchstadt) ist in der U16 bestens aus den Startlöchern gekommen. Der Topgesetzte siegte zwei Mal. In der U16 kletterte die Teilnehmerzahl von sieben auf zehn. Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf) könnte seinen Erfolgen, die er auf seiner eigenen Homepage http://www.adrians-schachecke.de/html/uber_mich.html auflistet, einen weiteren hinzufügen: In der U14 liegt der Favorit verlustpunktfrei auf Platz eins. Diese Altersklasse kommt exakt auf die selbe Teilnehmerzahl wie im Vorjahr.

MORGEN STARTEN DIE "KLEINEN"
Am Mittwochmorgen wird's im Schloss Schney eng und vielleicht auch etwas unruhiger: 50 Schach-Knirpse reisen an. So viele Teilnehmer haben für die Altersklassen U12, U10 und U8 gemeldet. Die ersten Ergebnisse könnt Ihr selbstverständlich auf unseren Sonderseiten im Internet verfolgen:

JEDEN ABEND OFFENES GAUDI-BLITZTURNIER
Während dieser Newsletter entsteht, gehen vermutlich viele Spieler zum ersten Gaudi-Blitz an die Bretter. Jeden Abend um 20.30 Uhr findet dieser für alle offene 15-Runden-Wettbewerb statt. Wer am Mittwoch- oder Donnerstagabend Zeit und Lust hat, ist herzlich zum Mitblitzen eingeladen. Das Gaudi-Blitz ist erfahrungsgemäß auch ein guter Test für die oberfränkischen Blitz-Meisterschaften am Finaltag 6. Januar.

LUDWIG-SCHIRNER-EHRENPREIS AN PETER WILFERT Peter Wilfert zeigte sich sichtlich gerührt: Zum Auftakt der Schachtage heute Vormittag überreichte ihm Bezirksvorsitzender Tom Carl den Ludwig-Schirner-Ehrenpreis. Der erfahrene Jugendleiter vom PTSV-SK Hof hätte die Auszeichnung bereits bei der Bezirksversammlung 2011 erhalten sollen - doch (mal wieder) war er mit seiner Schachjugend unterwegs. Nun reiste er mit Hofer Jugendlichen als Trainer und Betreuer nach Schney an. Tom Carl hob hervor, dass Wilfert seit 63 Jahren dem Schach verbunden sei und seit 50 Jahren Jugendarbeit betreibe. So ist Peter Wilfert ein würdiger Preisträger, der im Sinne des legendären Ludwig Schirner für den Denksport lebt. Herzlichen Glückwunsch!

SCHNEY-SPLITTER
Mitglieder des Organisations-Teams in Schney beliefern mich regelmäßig mit kleinen und großen Geschichten von den Turnieren und dem Drumherum. Diese Splitter will ich Euch nicht vorenthalten...
- Hauptschiedsrichter Ingo Thorn berichtet aus dem Erwachsenen-Turnier: "Im Turniersaal herrscht 'dicke Luft', jeder Gedanke ist förmlich greifbar. Keine Salonremisen in der 1. Runde. Am Brett eins das Höchstadter Vereinsduell Dietze vs. Schwarzmann und an Brett zwei kreuzen Becker und Stauch die Klingen, somit ist für Spannung gesorgt. Nachträgliches Geburtagsgeschenk für Claus Kuhlemann: sein Gegner war sehr großzügig, er stellte zuerst eine Figur ein und dann die Dame."
- Das U14-Turnier bereitet dem erfahrenen Jugendtrainer und Partien-Eingeber Wolfgang Siegert Kopfzerbrechen: "Dem Wolfgang stehen schon mal die Haare zu Berge, was die Qualität der Notationen und der Partien im Allgemeinen betrifft", schreibt Klaus Steffan. Offenbar verwechseln manche Teilnehmer dieser Altersklasse Turnierschach mit Schnellschach - viele Partien enden sehr zeitig.
- "Erst überlegen, dann ziehen - man könnte ja im Schach stehen." Dieses Motto wird Michael Urytskyy in Zukunft sicher beherzigen. Diesmal zog er seinen König ins Schach; seinen Gegner freute es, er erhielt in hochgradiger Zeitnot zwei Minuten extra.
- Ein Klassiker, der sogar schon im Fernsehen (Beiträgen von TVO) zu sehen war, ist das Blitz-Duell zwischen Tom Carl und Klaus Steffan. In der heutigen Pause saßen sich der Bezirksvorsitzende und der Macher von Steffans Schachseiten wieder mal gegenüber. Nach drei Partien steht es 2:1 für Steffan. Kommentar Tom Carl dazu: "Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Pegnitzer in allen drei Partien am Rande der Niederlage war und zweimal nur mit starker und großzügiger Mithilfe seines Gegenübers als Sieger das Brett verließ ;-)."
- Die Hauskatze der Franken-Akademie ist bereits gesichtet worden. Klaus Steffan weiß zu berichten: "Der Schweif wurde coupiert."
 

SCHNEY 2012 - NEWSLETTER 1

Sonderausgabe zu den oberfränkischen Schachtagen 2. Januar 2012

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E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de

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Liebe Schachfreunde,

das Schachjahr 2012 nimmt für unseren Bezirksverband einen starken Anfang. Zwar ist es heute - am Vorabend der oberfränkischen Schachtage - noch zu früh zum Jubeln. Doch es steht bereits fest: Die Teilnehmerzahl des Vorjahres wird deutlich übertroffen. Und die 100er-Marke wird erstmals nach drei Jahren wieder geknackt. So macht das Mitspielen, Organisieren und Newsletter-Schreiben natürlich noch mehr Spaß.

Übrigens: Wer jetzt noch Geschmack auf die Teilnahme bekommt, kann morgen - am 3. Januar - spontan nach Schney fahren und mitspielen. Voraussetzung ist allerdings, dass man sehr zeitig (am besten bis 8 Uhr) anreist. Grundvoraussetzung ist außerdem, dass man in einem Verein des Schachbezirks Oberfranken aktiv gemeldet ist.

SCHON MEHR ALS 2000 INTERESSIERTE AUF DER WEBSEITE

Noch bevor der erste Zug auf Schloss Schney gemacht ist, haben unsere Sonderseiten im Internet einen Ansturm erlebt. Weit mehr als 2000 Interessierte schauten sich um und informierten sich. Klaus Steffan, der auch in bewährter Weise die Gesamtleitung der Schachtage innehat, hat das Internet-Angebot gestaltet, das es zu keiner anderen Bezirksmeisterschaft in Bayern gibt. Wer in den Tagen vom 3. bis 6. Januar auf die Seiten surft, bekommt dort Ergebnisse und Tabellen quasi sofort nach Partieende, dazu viele Fotos und Berichte.

KAMPF UM DEN KARL-HEINZ-HEIN-POKAL VERSPRICHT HOCHSPANNUNG

Nach dem letzten Stand der Voranmeldungen ist bei der Teilnehmerzahl im Meisterturnier der Erwachsenen eine Steigerung von 32 auf 43 zu verzeichnen. Davon liegen zwar nur acht über DWZ 2000 - aber Überraschungen sind nicht augeschlossen, wie im vergangenen Jahr Sensations-Vize-Meister Alexander Niemetz (SC Hollfeld) bewiesen hat. Igor Shashkin (PTSV-SK Hof) wird versuchen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Nummer eins der Setzliste ist jedoch Sebastian Dietze (SC Höchstadt) - die oberfränkische Einzel-Meisterschaft fehlt ihm noch in seiner Sammlung. Der Meister erhält den Karl-Heinz-Hein-Wanderpokal; darüber hinaus locken zahlreiche Rating-Preise. Der Presfonds in Form von Gutscheinen ist mit 400 Euro gut ausgestattet. Zahlreiche Sachpreise stehen zudem bereit.

ALTERSKLASSEN DER JUGEND MIT EINER AUSNAHME SEHR GUT GEFÜLLT

Nur die Jugend U18 schwächelt teilnehmermäßig etwas - bisher haben sich nur drei Spieler dafür angemeldet. Jonas Zeidler (FC Marktleuthen) ist der haushohe Favorit. Ansonsten zeigt sich ein Trend im Nachwuchs-Schach auch in Schney: Am besten besetzt sind die jüngsten Klassen. Zwischen U8 und U12 tummeln sich mehr als 50 Teilnehmer; sie werden übrigens erst am 4. Januar anreisen. An den Voranmeldelisten lässt sich deutlich ablesen, wo die Talentschmieden des oberfränkischen Schachs stehen. Es ist kein Zufall, dass der SV Seubelsdorf vor wenigen Tagen den Schachbezirk auf deutscher Ebene (U12-Vereins-Meisterschaft) vertreten hat...

BLITZMEISTERSCHAFT DIESMAL OHNE BLITZEIS

Das Wetter hat uns im vergangenen Jahr die Bilanz der Blitzmeisterschaft gehörig verhagelt. Denn just am 6. Januar 2011 überzog Blitzeis die Straßen und machte sie weitgehend unpassierbar. Das dürfte diesmal nach allen bisherigen Prognosen nicht noch einmal passieren. Also steht einem Ansturm der Blitzer auf Schney nichts im Wege. Für die Jugendklassen (auch U20!) beginnen die Turniere am 6. Januar um 14 Uhr, das Erwachsenenturnier startet dann um 15 Uhr. Teilnehmen können natürlich alle Aktiven des Bezirksverbands; also auch Schachfreunde, die vorher nicht bei den Meisterschaften im Turnierschach mitgespielt haben!

DREI GRÜNDE FÜR VIER SCHACHTAGE

"Ich bin dabei in Schney!" lautet das Motto der Schachtage für aktuell 124 Teilnehmer. Einer von ihnen ist Uwe Voigt (SV Seubelsdorf), der im Meisterturnier der Erwachsenen mitspielt. Er schrieb mir:

"In Schney spiele ich gerne mit...

1. um endlich herauszufinden, warum ich in Schney so gerne mitspiele.

2. um die Schachfreunde zu ehren, denen die Etablierung dieses Turniers zu verdanken ist, allen voran Robert Zach.

3. weil die Schneyer Schachtage ein schönes Beispiel gelungener Integration sind."

 

VON SCHNEY ZUM NEUJAHRSOPEN NACH WINDHEIM

Ein Event jagt das nächste: Nach den oberfränkischen Schachtagen folgt nahtlos der nächste Höhepunkt. Am Samstag, 7. Januar, geht in Windheim das 29. Neujahrs-Open über die Bühne. Das traditionsreiche Schnellschachturnier wird sicher wieder hochkarätig besetzt sein. Das sollte sich niemand entgehen lassen!

Jan Fischer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Schachbezirk Oberfranken

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